Das allgemeine Pflege- und Betreuungskonzept in unserer Einrichtung lässt sich untergliedern in ein Konzept zur Pflege und Betreuung von orientierten sowie von dementen Bewohnern. Hier ist uns die Zusammenarbeit mit den Angehörigen ein wichtiges Anliegen.

Um dem Qualitätsanspruch unserer pflegerischen Tätigkeit gerecht zu werden, arbeiten wir in vier Phasen. Im Rahmen dessen wird zunächst eine Erhebung mit Pflegeanamnese erstellt, danach eine Pflegeplanung nach den ABEDLs von Monika Krohwinkel konzipiert, diese in der Praxis umgesetzt, durch Dokumentation schriftlich fixiert und anschließend durch Evaluation ausgewertet.

Kaum ein Mensch gibt gerne sein bisheriges Umfeld auf. Durch Gespräche über seine bisherigen Gewohnheiten, Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse versuchen wir eine Vertrauensbasis zu schaffen, in welcher sich der Bewohner wohl fühlen soll. Wir versuchen sensibel mit dem Verlust des bisherigen Zuhauses und der Angst vor dem Heim als neuen Lebensort umzugehen. Insbesondere in der Eingewöhnungszeit wollen wir durch begleitende Gespräche zwischen dem neuen Bewohner und Mitarbeitern/ Mitbewohnern Vertrauen schaffen. Angehörige und Bekannte sind gerne hier gesehen.

Ab dem Einzug in unsere Einrichtung ist es unser Bestreben, Ressourcen, Probleme, Gewohnheiten sowie Biographie des Bewohners zu berücksichtigen. An den bisherigen Lebenslauf unserer Bewohner wollen wir anknüpfen, um unsere Arbeit optimal auf die Wünsche und Bedürfnisse des einzelnen abzustimmen.